"Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, dass ich von jemanden empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, dass ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht entsteht Kontakt"
Virginia Satir
"Ich bin frei, denn ich bin einer Wirklichkeit nicht ausgeliefert,
sondern kann sie gestalten."
Paul Watzlawick
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PAARTHERAPIE

Die Ansprüche, die in einer Paarbeziehung jeweils an den anderen gestellt werden, haben sich in den letzten drei Jahrzehnten grundlegend verändert. Längst nehmen nicht mehr Nachwuchs und die Sicherung des Lebensstandards den größten Raum ein, sondern die individuellen Bedürfnisse der Partner bekommen stetig mehr Gewicht. Und diese sind genau wie das Leben selbst Entwicklungen bzw. Veränderungen unterworfen.

Nicht immer laufen diese Veränderungen konform und es bedarf viel Kommunikation und Fingerspitzengefühl, Gemeinsamkeiten zum einen zu bewahren und zum anderen neu zu entwickeln. Wenn dann äußerliche Belastungen, z.B. durch Beruf und/oder Familien hinzukommen und die Partner möglicherweise weniger aufmerksam miteinander umgehen, kann eine Paarkrise entstehen. Hier ist es oftmals hilfreich, jemand Drittes einzubeziehen, der nicht emotional beteiligt ist und damit einen offenen Blick auf das "Geschehen" in der Paarbeziehung werfen kann.


Paartherapie

WIE ICH ARBEITE

Innerhalb der Paarberatung widme ich mich dem beobachtbaren Verhalten, das ein Paar im Umgang miteinander entwickelt hat. Die Betrachtung der daraus entstandenen Beziehungsdynamik nimmt hierbei eine zentrale Rolle ein. Menschen neigen im Miteinander dazu, sich in ähnlichen Situationen immer wieder ähnlich zu verhalten, auch wenn hiermit ein Problemkreislauf durchwandert wird.

Nicht selten wird von dem jeweils anderen gefordert, dass er sich ändern solle. Bei der Paartherapie bzw. -beratung setze ich den Fokus auf das jeweilige eigene Verhalten und erlebte Emotionen der Beteiligten, durch die eine Problemsituation entstehen können. Hier gilt es dann, Altes zu prüfen und Neues auszuprobieren. Meine therapeutische Haltung und meine Methodik basieren auf der systemischen Therapie.


HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZUR PAARTHERAPIE

Gibt es einen Unterschied zwischen einer Paartherapie und einer Paarberatung?

Im Prinzip nicht, der Begriff „Paartherapie“ wird nur wesentlich häufiger verwendet. Vor allem wenn sich aus der anfänglichen systemischen Beratung ein längerer therapeutischer Prozess entwickelt.

Gibt es eine empfohlene Anzahl von Sitzungen?

Nein, über die Anzahl der Beratungssitzungen entscheiden immer die Klienten. Es ist durchaus möglich, dass Ihnen eine oder zwei Sitzungen ausreichend erscheinen, um angestoßene Veränderungen selbst weiter zu entwickeln.

Unsere Paarproblematik besteht schon sehr lange. Benötigen wir deshalb mehr Sitzungen?

Generell besteht dieser Zusammenhang nicht. Auch Probleme, die als schwerwiegend betrachtet werden, benötigen nicht immer komplizierte Lösungen.

Mein(e) Partner(in) steht einer Paartherapie sehr skeptisch gegenüber. Macht eine Paartherapie dann überhaupt Sinn?

Fast immer ist ein Partner wesentlich skeptischer. Die Gründe für diese Skepsis können ganz unterschiedlich sein, für den Verlauf der Sitzungen ist es aber hilfreich, wenn diese Gründe besprochen werden.

Im Kern ist unsere Beziehung gut, nur über einige Themen können wir uns nicht einigen. Ist hier eine Paarberatung überhaupt angebracht?

Es liegt ganz in Ihrem Ermessen, aus welchen Gründen Sie eine Beratung in Anspruch nehmen möchten. Viele Paare wünschen sich einfach nur eine professionelle Gesprächsführung.

Über bestimmte Dinge möchte ich mit einem Außenstehenden einfach nicht reden, es erscheint mir zu „privat“.

Es liegt ganz in Ihrer Verantwortung, über was Sie sprechen möchten und welche Themen Sie als wichtig und hilfreich empfinden. Selbstverständlich besteht meinerseits auch eine Schweigepflicht.

Wir haben viele Auseinandersetzungen über Erziehung. Eigentlich ist unsere Problematik eher ein Familienthema. Sollten unsere Kinder in die Beratung mit einbezogen werden?

Das kommt auf die bestehende Problematik an, die zunächst mit den Erwachsenen besprochen werden sollte. Zu einem späteren Zeitpunkt kann es dann sinnvoll sein, auch eine Sitzung mit den Kindern zu gestalten.

Warum sollte der Abstand zwischen den Sitzungen 14 Tage betragen?

Damit Veränderungen überhaupt beobachtet und beachtet werden können. Im Verlauf der Beratung können die Abstände zwischen den Sitzungen auch länger werden. Den Abstand zwischen den Sitzungen legen wir in der Beratung gemeinsam fest.